(v.l.n.r: Bürgermeister Roger Nießen, AKM-Geschäftsführer Marvin Kouchen, Staatssekretär Paul Höller und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier)

Fördermittelbescheid des Landes zum Pilotprojekt Merzbrück

Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG erhält 18 Millionen von Land und Bund

Staatssekretär Paul Höller vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ist heute nach Würselen gekommen, um der Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG (AKM) am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen Aachen einen Förderbescheid über 18 Millionen Euro im Rahmen der Strukturwandelförderung im Rheinisches Revier zu überreichen. Mit diesem Geld soll in einem nächsten Schritt die Grundlage für die weitere gewerbliche Flächenentwicklung südlich des Forschungsflugplatzes mit rund 61 ha gelegt werden.

(v.l.n.r: Bürgermeister Roger Nießen, AKM-Geschäftsführer Marvin Kouchen, Staatssekretär Paul Höller und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier)

(v.l.n.r: Bürgermeister Roger Nießen, AKM-Geschäftsführer Marvin Kouchen, Staatssekretär Paul Höller und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier)

„Mit dem heutigen Förderbescheid geben wir den Startschuss für die nächste Entwicklungsphase des Aero-Parks“, so Staatssekretär Paul Höller. Während der Aero-Park 1 noch eigenwirtschaftlich von der AKM entwickelt wurde und dort im kommenden Jahr die ersten Vorhaben entstehen werden, stehen für den Aero-Park 2 und 3 nun erste Fördermittel des Landes und Bundes zur Verfügung. Durch die Deltaförderung in drei Teilprojektphasen wird die Flächenentwicklung hin zu einem europaweit führenden Luftfahrtstandort ermöglicht, an dem Wertschöpfungsketten von Forschung über Entwicklung bis hin zur Produktion an einem Ort abgebildet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf klimaneutralen Antriebstechnologien und innovativen Zukunftslösungen.

„Der Forschungsflugplatz ist ein Leuchtturm des Strukturwandels. Wir nutzen hier eine historische Chance für Würselen und die gesamte Region“, ist sich Bürgermeister Roger Nießen sicher. Er dankte dem Land, dem Bund und allen Beteiligten deshalb für das starke Zeichen, das man mit der Förderung setze.

Auch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hebt die Bedeutung des Aero-Parks hervor: „Durch die Ansiedlung von Projekten der RWTH Aachen und FH Aachen aber auch der AGIT und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hier in Merzbrück schaffen wir eine weitere Kompetenzbündelung. Unser gemeinsames Ziel lautet, hier die nachhaltige Transformation der Luftfahrt „Made in Merzbrück“ zu leisten.“

Die Entwicklung der Flächen stellt einen entscheidenden Faktor für die Schaffung und die Sicherung von Arbeitsplätzen im Rheinischen Revier dar. Vor diesem Hintergrund sollen im Zuge des ersten Teilprojektes bis 2029 neben dem verbleibenden Flächenerwerb die städtebaulichen Wettbewerbe durchgeführt und die Erstellung der Gutachten und Konzepte gefördert werden. Dabei soll bereits von Beginn an der Fokus auf einer nachhaltigen und innovativen Gebietsentwicklung liegen.

Marvin Kouchen, AKM-Geschäftsführer, macht klar: „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Wir wollen maßgeblicher Standort für klimaneutrale Aviation in ganz NRW und darüber hinaus werden. Durch die Unterstützung von Bund und Land können wir jetzt unseren Weg schnell und zielgerichtet fortsetzen.“